Femto-Lasik bei Alterssichtigkeit

Bei der Augenlaser-Behandlung kommt vor allem die moderne Femto-LASIK (Femto-Sekunden-Laser), wie beispielsweise in den Optegra Augenlaserzentren, zum Einsatz. Hier wird anstelle eines Präzisionsmessers die Hornhautlamelle mittels Laser erstellt. Durch die Projektion von kleinen Luftblässchen in das Gewebe entsteht eine Trennschicht, durch die ein Deckel („Flap“) entsteht. Der Vorgang dauert nur ca. 15-20 Sekunden pro Auge.

Vorteile der Femto-LASIK gegenüber der klassischen LASIK (Mikrokeratom LASIK):

  • höhere Sicherheit, da kein mechanischer Schnitt (Messer) durchgeführt wird
  • dünneres Hornhautdeckelchen – so können jetzt auch Patienten mit hohen Dioptrienwerten und relativ dünner Hornhaut behandelt werden
  • präziserer und gleichmäßigerer Hornhautdeckel – dort, wo mit dem Mikrokeratom (Mikro-Messer) die Standardabweichungen in der Flapdicke bis zu 50 µm betragen kann, hat der Femto-Laser lediglich eine mögliche Abweichung bis max. 5 µm
  • schnellere Abheilung gegenüber der LASIK
  • besseres Endergebnis
  • schonenderes Verfahren
  • keine Schnittprobleme, da kein Messer eingesetzt wird
  • geringes Infektionsrisiko, da bei der Femto-LASIK kein mechanisches Instrument mit dem Auge in Kontakt kommt

Nachteile einer Augenlaser-Behandlung:

  • Kosten: Augenlaser-Behandlungen sind relativ teuer. Obwohl langfristig eine einmalige Augenlaser-Behandlung meist günstiger ist als das ständige Kaufen von Kontaktlinsen und deren Pflegemittel bzw. das Kaufen von Brillen, handelt es sich um eine einmalige hohe Investition.
  • Infektionen: Wie bei jeder medizinischen Behandlung/Operation kann es zu Infektionen und Entzündungen kommen.
  • Restfehlsichtigkeit: Bei ca. 2-5% der Augenlaser-Behandlungen kann eine Restfehlsichtigkeit nach der Behandlung übrig bleiben, die aber in der Regel durch eine Nachbehandlung behoben werden kann.