Mobile Optiker kommen auch ins Pflegeheim

Laut einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach trugen im Jahr 2011 40 Millionen Deutsche eine Brille. Die Zahl der Brillenträger ist damit in letzten zehn Jahren konstant hoch geblieben. In der Altersgruppe der über 60-jährigen, trugen rund 93% eine Brille. Ein Ergebnis, das nicht sonderlich überraschend ist, da mit zunehmendem Alter bei vielen Senioren auch die sogenannte Altersweitsichtigkeit eintritt. Doch diese zu erkennen ist gerade bei Senioren, die in einer Pflegeeinrichtung leben oft ein Problem. Auf dem Service-Portal domizilsuche.de lassen sich dennoch Altenpflegeheime finden, die dieses Problem erkannt haben und regelmäßig die Dienste mobiler Augenoptiker in Anspruch nehmen.

Folgenschwere Ignoranz

Im hohen Alter tragen Senioren oft nicht die richtige Brille, mit der sich die Sehschwäche ausgleichen lässt. Gerade in Altersheimen, sind die Bewohner oft auf die Aufmerksamkeit von Pflegekräften oder auch Angehörigen angewiesen. Viel zu oft, wird die Sehstärke der Bewohner nicht ausreichend überprüft oder überhaupt darauf geachtet ob Bewohner eine Brille tragen. In manchen Fällen resignieren die Senioren, da sie niemandem zur Last fallen wollen, das Gefühl haben es interessiere ihr Umfeld nicht oder es sogar als normale Alterserscheinung hinnehmen. Folge der erhöhten Sehstörung ist dann in vielen Fällen ein erhöhtes Sturzrisiko, das gerade im hohen Alter verheerende Folgen nach sich ziehen kann. Die Ergebnisse einer Studie von US-Ophthalmologen aus dem Jahr 2007 geben weiteren Grund zur Sorge. Depressive Symptome und eine Minderung der Lebensqualität unter den Altersheimbewohnern wurden hier auf eine Unterversorgung mit den richtigen Brillengläsern zurückgeführt. Die Senioren, die unter einer Sehstörung litten, wurden weniger beim Lesen beobachtet, gingen ihren Hobbies seltener nach und nahmen auch nicht mehr so oft an gemeinschaftlichen Veranstaltungen teil.

Mit gutem Beispiel voran

Aufgrund dieser erschreckenden Umstände, bieten immer mehr Pflegeheime ihren Bewohnern die Möglichkeit den Service eines mobilen Optikers zu nutzen. Diese können dann vor Ort eine zuverlässige Augenglas- und Visusbestimmung vornehmen. Mit einer professionellen Ausrüstung, wie einem mobilen Autorefraktometer, einem Sehzeichenmonitor und einer Messbrille fahren die mobilen Optiker die Einrichtung an. In vielen Fällen stellt auch die Reparatur und das Aussuchen eines neuen Brillengestells vor Ort kein Problem dar. Bei medizinischen Ursachen für die Sehschwäche, kann auch die Empfehlung des Optikers einen Augenarzt aufzusuchen schon den Unterschied machen, dass dem Problem nachgegangen wird.

Eine vorhandene Sehschwäche muss also nicht immer ein Problem bleiben. Es gibt durchaus Wege und Möglichkeiten dem Abbau des Sehvermögens entgegenzuwirken. In vielen Fällen reicht hier schon die richtige Brille.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.